Das Hausgesinde

„Wo willst du hin?“ – „Nach Walpe.“ – „Ich nach Walpe, du nach Walpe; ’samm’n, ’samm’n gehn wir dann.“

„Hast du auch einen Mann? Wie heißt dein Mann?“ – „Cham.“ – „Mein Mann Cham, dein Mann Cham: ich nach Walpe, du nach Walpe; ’samm’n, ’samm’n gehn wir dann.“

„Hast du auch ein Kind? Wie heißt dein Kind?“ – „Grind.“ – „Mein Kind Grind, dein Kind Grind; mein Mann Cham, dein Mann Cham; ich nach Walpe, du nach Walpe; ’samm’n, ’samm’n gehn wir dann.“

„Hast du auch eine Wiege? Wie heißt deine Wiege?“ – „Hippodeige.“ -„Meine Wiege Hippodeige, deine Wiege Hippodeige; mein Kind Grind, dein Kind Grind; mein Mann Cham, dein Mann Cham; ich nach Walpe, du nach Walpe; ’samm’n, ’samm’n gehn wir dann.“

„Hast du auch einen Knecht? Wie heißt dein Knecht?“ – „Machmirsrecht.“ – Mein Knecht Machmirsrecht, dein Knecht Machmirsrecht; meine Wiege Hippodeige, deine Wiege Hippodeige; mein Kind Grind, dein Kind Grind; mein Mann Cham, dein Mann Cham; ich nach Walpe, du nach Walpe; ’samm’n, ’samm’n gehn wir dann.“


Brüder Grimm, bezeichneten sich selbst als Sprachwissenschaftler und Volkskundler. Den meisten Menschen kennen die Gebrüder Grimm durch Ihre umfangreiche, veröffentlichte Sammlung von Kinder- und Hausmärchen. Jacob Grimm (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859)

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